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Debütroman von Lisa Eckhart

Über das Buch

„Helga, schnell, die Russen kommen!“ 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ihrer schönen Schwester Inge um die Gunst der Besatzer. 1955 schickt man Helga dann aufs Land. Den Dorfwirt soll sie heiraten. Sowohl Helga als auch die Wirtin haben damit wenig Freude. 1989 organisiert die geschäftstüchtige Oma Busreisen nach Ungarn, um Tonnen von Fleisch über die Grenze schmuggeln. Bevor sie – inzwischen schon über achtzig – in See sticht und mit der Enkelin im handgreiflichen Wettbewerb um den Kreuzfahrtkapitän buhlt. Lisa Eckhart unternimmt einen wilden Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

Stimmt es wirklich, dass Sie nach vier Programmen Ihre Kabarettkarriere beenden wollen?

Ja.

Aber dann werden Sie doch erst Anfang dreißig sein.

Ja, aber dann ist Schluss. Dann werde ich nur noch Bücher schreiben. Bereits im August erscheint mein erster Roman: „Omama“, keine lustige Kurzgeschichtensammlung, wie man vielleicht erwarten könnte, sondern ein Roman über Großmutter – meine oder eine andere, das überlasse ich der Germanistik.

So viel wie jetzt werden Sie mit Büchern wohl nicht verdienen.

Davon gehe ich auch aus. Wenn meine Familie und Verwandtschaft sagt, sie wünschen sich nur etwas Kleines, nichts Großes zu Weihnachten, dann sage ich: Vor allem jetzt müsst ihr euch etwas Großes von mir wünschen. Denn in sechs Jahren bin ich nurmehr Schriftstellerin. Dann bastle ich euch wieder etwas.

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